2011-2016

In der kurzen Zeit seit seiner Gründung hat der Initiativkreis Nordstadt eine stolze Leistungsbilanz vorzuweisen:

2016

Veröffentlichung des Buches: Nüss henger de Bahn II – Wege durch die Nordstadt 1 – „Die Furth“

Der Arbeitskreis Geschichte veranstaltete zwischen 1996 und 2010 eine Reihe mit sechzehn Führungen durch die einzelnen Bezirke unseres Stadtteils unter dem Titel „Wege durch die Nordstadt“. Fußend auf diesen Wanderungen brachte der Initiativkreis  ein zweites Buch in der Reihe „Nüss henger de Bahn“ heraus, das sechs Spaziergänge durch die Furth darstellt. Es wurde am 21. November 2016 der Öffentlichkeit übergeben.

2015

heimatpreis

Am 17. November 2015 wurde uns der Heimatpreis des Heimatbundes Rhein-Kreis Neuss im Haus Katz in Jüchen überreicht. Das ist für einen noch recht jungen Verein eine große Auszeichnung, die uns darin bestärkt, unsere Bemühungen um ein besseres Miteinander in der Nordstadt engagiert fortzusetzen.

2014

Spatenstich – erster Bauabschnitt Nordpark

nordpark_spatenstich

Der erste Schritt ist getan: unter Anteilnahme der Bevölkerung wird das Teilstück von der Wilhelmstraße bis zu den ehemaligen Fahrradabstellanlagen des Freibades mit neuen Wegen und der Schaffung von Aufenthaltsqualität durch die Stadt Neuss in Abstimmung mit den Plänen des Initiativkreises neu gestaltet.

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Der Sturm am Pfingstmontag hat verheerende Folgen besonders für die Nordstadt: insbesondere Kruchensbusch und Jostensbusch werden fast vollständig zerstört. Im Rahmen einer Veranstaltung bringen sowohl Bürger als auch der AK Geschichte Vorschläge zur Neu- bzw. Umgestaltung dieser beiden Anlagen ein.

Durch die mit der Aufforstung verbundenen hohen Kosten wird der zweite Bauabschnitt des Nordparks um ein Jahr (auf 2016) verschoben.

Jröne Meerke

jröne_meerke_2014Die Situation ist nach wie vor unbefriedigend. Zwar konnte die Schneeganspopulation minimiert werden, doch auch die Wasserqualität und stinkende Algen verhindern seit drei Jahren jegliche Aufenthaltsqualität. Initiativkreis, Bruderschaft und Werbekreis fordern die Verwaltung eindringlich auf, nunmehr unverzüglich zu handeln.

2013

Skulpturenpfad Nordpark

Kunst braucht einen angemessenen Platz. Im Zusammenhang mit den Bemühungen um die Aufwertung des Nordparks und seiner Verbindungswege zum Jröne Meerke, zum Jostensbusch bis hin zum Kruchensbusch kommt dem Projekt eine akzentuierende Bedeutung zu.

Der Skulpturenpfad kann bereits auf einige Kunstwerke aufbauen: In Fortführung des Hermann-Josef-Dusend-Denkmals (Künstler: Fritz Meyer) soll in der Grünanlage parallel zur Neusser Weyhe der Skulpturenpfad Nordpark mit zwei Skulpturen von Further Künstlern fortgesetzt werden. Die Mitglieder haben sich für Werke von Viktor Nono und Jürgen Zaun entschieden. Ein entsprechender interfraktioneller Antrag zur Errichtung von Kunst im öffentlichen Raum wurde im September 2013 von allen Fraktionen positiv entschieden. Das Geld zur Anschaffung wird über Patenschaften (ab 20,00 € Spende mit Spendenquittung) und großen Einzelspenden eingeworben. Das Kunstwerk von Viktor Nono ist fertig und wartet auf seine Aufstellung – mit der Beauftragung der Skulptur von Jürgen Zaun ist in Kürze zu rechnen.

An der Hubert-Schäfer-Sportanlage befindet sich der von Harald Kuhn geschaffene Gedenkstein für Hubert Schäfer und am Kivitzbusch/Ecke Frankenstraße die Stahlplastik „Freude und Erkennungszeichen“ von Friedel Denecke.

Auf dem geplanten Skulpturenpfad laden zahlreiche Plätze und ein herrlicher alter Baumbestand ein, weitere Installationen zu errichten.

skulptur_nonoDer Neusser Künstler Viktor Nono bezieht sich mit seinem dreiteiligen Skulpturenensemble „Mittelpunkt“ auf die Historie der Nordstadt. Die Skulpturengruppe besteht aus drei Holzstelen. Die Dreiteilung verweist auf das Zusammenwachsen der Ortsteile Neusserfurth, Weyhe und Weissenberg, die noch vor hundert Jahren verschiedenen Gemeinden (Kaarst, Büderich und Neuss) angehörten.

Das Material Holz spielt auf zweierlei Weise auf den Ort des geplanten Skulpturenpfads an. Die Neusser  Weyhe und die Birkenallee dienten als Trasse für eine heute fast vergessene Eisenbahnlinie. Nordpark und Jröne Meerke entstanden durch Ausschachtungen. Die Natur wird angepasst, verändert ihre Struktur, bewahrt aber ihre Eigenheit. Genau wie das Material Holz, das man zwar verändern, modellieren und imprägnieren kann, das aber doch seine Charakteristika behält.

skulptur_zaunDer ebenfalls in Neuss geborene und lebende Bildhauer Jürgen Zaun hat sich mit seinem Fächer auf Verbindungen eingestellt. Die Frage: „Was verbindet eine Eisenbahn?“ beantwortet er mit: sie verbindet Orte. Aber nicht als Selbstzweck, sondern sie verbindet Orte, damit sich Menschen begegnen können. Damit verbindet sie, wenn auch indirekt, die Menschen.

Ob beim Sport oder in den Vereinigungen treffen und begegnen sich Menschen, um gemeinsam etwas zu tun. Begegnung/Verbindung ist ein übergeordnetes, offenes Thema. In der Arbeit des Künstlers begegnen sich zwei unterschiedliche Materialien und werden miteinander verbunden, um etwas Neues entstehen zu lassen.

2012

Restaurierung des Denecke-Kunstwerkes vor der Schule am Nordpark

1976 beauftragte der Kulturausschuss der Stadt Neuss den in Neuss geborenen und in Köln lebenden und arbeitenden Bildhauer Friedel Denecke (1930-1992)  mit der  Gestaltung einer Skulptur vor der Schule am Nordpark. Sie wurde am 22. Juni 1977 der Schulgemeinschaft übergeben. Von Denecke sind in Neuss u. a. noch die Krypta-Türen und das Nordportal von St. Quirin sowie die Ausstattung von St. Hubertus in Reuschenberg zu sehen.

deneckeDiese Stahlplastik (4,20 x 1,10 x 1,10 m, Profileisen, rot und blau gefasst, auf sechseckigem Betonsockel) erhielt den Titel „Freude- und Erkennungszeichen“. Man sieht in ihr einen Hinweis auf die besondere Aufgabe der Schule als Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung. Die lebhafte Farbgebung steht für die Lebensfreude. Die vielen verschieden geknickten Teile um einen geradlinigen Kern halten und stützen sich gegenseitig, 612 Profileisen und 1.242 Schrauben und Muttern geben eine Vorstellung von der komplizierten Montagearbeit; sie verweisen aber gleichzeitig auf das vielfältig verwobene gemeinsame Leben, Lernen und Erleben der Schülerinnen und Schüler in der elfjährigen Schulzeit auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Leben.

Die Erneuerung der ursprünglichen Farbgebung des Werkes wurde auf Anregung des Initiativkreises Nordstadt vom Rhein-Kreis-Neuss, der seit Januar 1994 Träger der Einrichtung ist, in Auftrag gegeben.

2011

Verbesserung der Aufenthaltsqualität am Jröne Meerke

jröne_meerke_2011Erstmals als störend von der Bevölkerung wahrgenommen wurde eine vermehre Anzahl von Schneegänsen. Durch Verkotung war die Nutzung des Spielplatzes und die allgemeine Aufenthaltsqualität stark eingeschränkt. Der Initiativkreis Nordstadt bat die Verwaltung um Unterstützung und konnte nicht ahnen, dass durch enorm vermehrte Population dies zu einem Dauerthema der nächsten Jahre werden würde.

Hermann-Josef-Dusend-Platz

hjdusend_denkmalEs war unser Bestreben, dem Mitbegründer unseres Initiativkreises, Hermann-Josef Dusend durch Benennung eines Platzes ein ehrendes Andenken zu bewahren. Aufgrund unserer beschränkten Finanzmittel sind wir dankbar, dass die St. Sebastianus-Schützenbruderschaft  eine Gedenkstätte in Form eines Kunstwerkes des Künstlers Fritz Meyer errichtet hat, an dem wir uns im Rahmen unserer Möglichkeiten finanziell beteiligt haben.

S-Bahn Haltepunkt in der Nordstadt

Die Parkplatzsituation rund um das Johanna-Etienne-Krankenhaus erfordert dringend eine Entlastung. Erneut setzen sich Initiativkreis, Bruderschaft und Werbekreis Nordstadt (Round Table) für einen Haltepunkt an der Geulenstraße ein. Abgesehen davon, dass den Bewohnern der Morgensternsheide eine bessere Verkehrsanbindung geboten wird, würde dies ein zusätzliches Angebot für Mitarbeiter und Besucher des Krankenhauses darstellen. Im Jahr 2015 scheint dieses Ziel in greifbare Nähe zu rücken.

Eröffnung des Offenen Bücherschrankes im Willi-Graf-Haus

Das Atelier im Willi-Graf-Haus ist die Heimat des Initiativkreises Nordstadt. Daher bot sich an, einen Offenen Bücherschrank im Foyer einzurichten. In zwei Schränken befinden sich Bücher, die man ohne jegliche Formalität mitnehmen kann, um sie zu Hause in Ruhe zu lesen und sie entweder zurück zu bringen oder stattdessen ein anderes Buch in Umlauf zu geben. Der Bücherschrank wird sehr gut angenommen und so stehen immer wieder neue Titel zur Verfügung.

Gedenktafel an der Further Familie

An der Ecke Viersener Straße – Kaarster Straße steht die „Further Familie“, die zu einem Symbol für den Zusammenhalt der Nordstädter geworden ist. Der damalige Landrat Dieter Patt, der auch in der Nordstadt beheimatet ist, schuf dieses Kunstwerk im Jahr 1996. Der Initiativkreis sorgte mit einer Bodenplatte 2011 dafür, dass Künstler und Werk nicht in Vergessenheit geraten.