2006-2010

2010

Umbau Further Straße bis Berliner Platz

Der im Februar 2009 begonnene Umbau des letzten Abschnitts wurde im Juli 2010 vollendet. Dabei hat sich der Initiativkreis Nordstadt e.V. nicht nur dafür eingesetzt, dass der gut frequentierte Wolberoplatz in seiner Größe erhalten blieb, sondern auch dafür, dass der neue Brunnen einen Wiedererkennungswert mit seinem Vorgänger hat. Die Mittelsäule des alten Brunnens bestand aus dem Teil einer Innensäule des ehemaligen Clemens-Sels-Museums am Markt. Diese Säule und der Aufbau wurden restauriert und harmonisch in den neuen Brunnen integriert.

brunnen_wolbero_neuNach dem Zweiten Weltkrieg war der Platz angelegt, das Wasserbecken aus Trümmerschutt aufgebaut und verputzt worden. Der Brunnen besteht aus einer Schale aus Metall samt Vögeln als Wasserspeier. Alle Brunnenteile wurden nun in einer Fachwerkstatt entrostet, grundiert, lackiert und pulverbeschichtet. Das Ganze wird auf ein neues Wasserbecken aus wasserundurchlässigem Beton gesetzt, das eine Natursteinfassung aus Basaltlava erhält. Von oben betrachtet sieht der kleine Quartiersplatz wie ein Ziffernblatt aus, und die Zeigeraufhängung ist der Brunnen.

Außerdem wurde die Mauer der Schraubenfabrik Bauer & Schaurte ins Firmengelände versetzt, so dass sich eine kleine Grünanlage ergibt, für die Initiativkreis und Werbekreis je eine Bank stifteten.

nordpark_planPläne zur Umgestaltung des Nordparks

Nach der Wiedereröffnung des Nordbades wurde die große Freifläche nicht mehr genutzt, ist aber für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Initiativkreis Nordstadt, Bruderschaft und Werbekreis haben daher einen gemeinsamen Antrag an den Bürgermeister gerichtet, diese Anlage in eine öffentliche Grünanlage umzuwandeln.

Unter der Federführung des AK Geschichte haben sich Landschaftsarchitekten mit der ursprünglichen Anlage des Nordparks beschäftigt und einen zeitgemäßen Umgestaltungs- und Nutzungsplan erarbeitet und der Verwaltung vorgestellt.

2009

Spielplatzpatenschaft Am Kivitzbusch

Im Zusammenhang mit der Errichtung neuer Einfamilienhäuser wurde Am Kivitzbusch ein neuer Spielplatz angelegt, für den der Initiativkreis Nordstadt e.V. die Patenschaft über-nommen hat.

hagelkreuzHagelkreuz

Angeregt durch den AK Geschichte wurde das Hagelkreuz wieder sichtbar. In einer Gemeinschaftsaktion mit dem Werbekreis Neuss-Nordstadt wurde gejätet, geschnitten und neu bepflanzt, während Steinmetz Kuhn das Kreuz aufarbeitete. Komplettiert durch Sitzbänke wurde auch hier eine neue Aufenthaltsqualität geschaffen.

2008

Wiederinbetriebnahme des Christian-Schaurte-Brunnens

schaurte_brunnenGetreu unserem Leitspruch: Bürger der Nordstadt – wir wachsen zusammen wollten wir die Aufenthaltsqualität einzelner Plätze steigern. Mit der Aufarbeitung des in die Jahre gekommenen Christian-Schaurte-Brunnens durch den Steinmetzbetrieb Kuhn wurde der Brunnen gesäubert, repariert und abgedichtet. Die Stadt Neuss sorgte für die Wiederinbetriebnahme des Wasserkreislaufs und der Initiativkreis übernahm die neue Bepflanzung. Abgerundet wurde die Anlage durch die Stiftung neuer Bänke.

2006

Kampf zum Erhalt des Nordbades

nordbad_neuAuf unsere Initiative schlossen sich die drei großen Gemeinschaften der Nordstadt zu einem Round Table zusammen. St. Sebastianus-Schützenbruderschaft, Werbekreis Neuss Nordstadt und Initiativkreis Neuss Nordstadt arbeiten seitdem bei übergeordneten Themen erfolgreich zusammen.

Da das Nordbad einen hohen Sanierungsstau aufwies, gab es ernsthafte Schließungspläne. Getreu unserem Motto: Gemeinsam sind wir stark konnten die drei Institutionen sowohl die Stadt als auch die Stadtwerke Neuss als neue Betreiber der städtischen Bäder davon überzeugen, das Bad im bevölkerungsstärksten Stadtteil von Neuss zu erhalten. Mit dem gefundenen Kompromiss Grundsanierung des Hallenbades und Nichtschwimmerbeckens, aber Aufgabe des Freibades mussten wir uns zufrieden geben. Allerdings stellte sich nach der Eröffnung im Juni 2009 heraus, dass das bei entsprechender Witterung voll ausgefahrene Dach und die verbliebene Liegefläche im Freien ein Freibadfeeling vermitteln.

2005

Tor zur Nordstadt

Der Arbeitskreis Kunst/Kultur hat es sich zum Ziel gesetzt, den Hauptstraßenzug, der sich von der nördlichen Stadtgrenze bis zur Innenstadt zieht, durch Kunstwerke und andere Gestaltungelemente aufzuwerten. Die dunkle Eisenbahnunterführung am Neusser Bahnhof sollte durch Licht und Farbe die versteckten Reize der schönen alten Eisenbrückenkonstruktion hervorheben. Das „Tor zu Nordstadt“ wurde mit freundlicher Unterstützung der Firma 3M und einem Wettbewerb mit Studenten der Fachhochschule Düsseldorf, Fachbereich Architektur unter der Leitung von Prof. Dierck van den Hövel umgesetzt. Wir danken der Stadt Neuss für die Realisierung des ersten Teilergebnisses. Durch ein mit Farbwechslern ausgestattetes Lichtband innerhalb der Brückenkonstruktion und eine durchgehende Mittelbeleuchtung wurde eine sichere und helle Fußgänger- und Radfahrerverbindung geschaffen. Außerdem wurden die Bogeneingänge zum Bahnhof mit Bodenstrahlern hervorgehoben.

Leider erwies sich der technische Standard des Lichtbandes als unzulänglich und das Tor zur Nordstadt fiel über Jahre aus. In 2015 wird es mit neuer, modifizierter Technik wieder erstrahlen.