Mundartstammtisch….. und et war fies schön …

Pandemie konform war der Saal von Lebioda bis auf den letzten Platz gefüllt. Toni Schäfer begrüßte außer gut gelaunten Gästen auch gleich zwei Königspaare: S.M. Heinz-Josef Bittner mit Königin Ursula und den Jägerkönig und Oberhönes Tom Schneider mit Königin Anuschka.

Das Gedicht von Karl Kreiner „Trommele on Flöte“ war der Auftakt zum Gespräch mit S.M. Anschaulich erzählte er, warum er wann und wie geschossen hat, wie es sich anfühlt, wenn der Vogel fällt und dass sie bis auf zwei Veranstaltungen noch das komplette Programm absolvieren konnten.

Toni Schäfer las aus Zöff’s Verzäll die Geschichte „em Kirmessonnesching“, um dann den Oberhönes Tom zu befragen. Woraus entstand die Tradition der Blumenhörner? Wie schwer ist ein gefülltes Horn? Welche Kosten muss der Zug dafür tragen? 

Auch Professor Wilhelm Schepping hat es sich nicht nehmen lassen, aus dem Nachlass von Heinz Heyers (der vollständig in seinem Besitz ist), die Geschichte „Da Hennes“ vorzutragen.

Dafür erhielt er großen Applaus.

Unser Schatzmeister Johannes Becker trug gekonnt das Gedicht von Heinz Gilges „Möt Fruhsinn im Jemöht“ vor, um dann musikalisch mit seiner Gitarre eine Persiflage über die weißen Schützenhosen zu starten.

Höhepunkt des Abends war der Auftritt von Hubert und Brigitte Schlabbers, die ihre Drehorgel mitgebracht hatten. Zu Schützentexten sangen alle Gäste begeistert den Refrain „Bimmelingelingbambei“ mit und wünschten eine Zugabe.

Seit vielen Jahren immer dabei ist auch Leo Rheidt, der einen Vortrag zum Thema „Wat kochste morjen“ hielt. Erstmals traute sich auch Waltraud (Wally) Stutenbäumer einen Auftritt zu.

Mit Sofie Tremblaus „Husputz op Kermessamstag“ schlug Toni Schäfer die Brücke zur Königin bzw. zu den Kleiderfragen und der Reaktion der Zuschauer am Straßenrand dazu.

Mit dem besinnlichen Gedicht von Achim Tilmes „Schötzefess em Hemmel“ wurde ein stimmungsvoller Mundartstammtisch beendet. Die Gäste waren sich einig, dass der

Schützenfest-Ersatz „fies schön“ war.