Nordstädter zu Besuch bei der SVG Neuss-Weißenberg im Hubert-Schäfer-Sportpark

svg_weißenbergDer Arbeitskreis Geschichte des Initiativkreises Nordstadt hatte zum Besuch der SVG Neuss-Weißenberg in den mit rd. 2.15 Millionen Euro durch die Stadt Neuss neugestalteten Hubert-Schäfer-Sportpark eingeladen.

Die Besucher wurden vom Vorsitzenden, Herrn Dr. Holtappels, empfangen, der einen Überblick über den Sportpark gab und den Verein vorstellte. Die große Stärke des Vereins liegt in der Jugendförderung, wobei rund 400 Jugendliche in 23 Jugendmannschaften Fußballsport betreiben. Damit hat die SVG Neuss-Weißenberg die größte Jugendabteilung aller Fußballvereine im Rhein-Kreis- Neuss. Sie hat für ihre beispielhafte Jugend- und Integrationsarbeit in der Vergangenheit bereits eine Vielzahl von Auszeichnungen erhalten. 45 Trainer und Betreuer kümmern sich um den fußballerischen Nachwuchs. Aber auch im Seniorenbereich ist der Verein mit zwei Frauen- und drei Herrenmannschaften aktiv. Insgesamt hat der Verein 750 Mitglieder und ist damit neben den Schützen der größte Verein in der Nordstadt.

Die „Wisseberger“ sind ein Traditionsverein, der im Jahre 1910 unmittelbar nach der Eingemeindung von Weißenberg (früher zu Büderich gehörend) nach Neuss gegründet wurde und in 2010 mit einem großen Fest sein Hundertjähriges feiern konnte. Bis er 1955 am heutigen Standort sein endgültiges Domizil aufschlagen konnte musste er sich mit Spielstätten an der Viersener Straße, Broichstraße, Stadion Jahnstraße und im Nordpark zufriedengeben.

Der Sportpark ist benannt nach dem 1976 verstorbenen unvergessenen Stadtverordneten Hubert Schäfer, der maßgeblich in den 50ziger und 60ziger Jahren die Entwicklung und Gestaltung der Nordstadt geprägt hat. An ihn erinnert neben dem neuen Vereinsheim ein mächtiger Gedenkstein.

Von der großen und wunderschönen Terrasse in der ersten Etage des Vereinsheim hatten die Besucher der Veranstaltung bei strahlendem Sonnenschein einen tollen Blick auf die gesamte Anlage mit Kunstrasen-, Rasen- und Tennenplatz. Alle Beteiligten zeigten sich begeistert von dem hervorragenden Zustand des seit mehr als zwei Jahren in Eigenregie geführten Sportparks.